Das AO-Instrumentarium: Anwendung und Wartung by Fridolin Sequin, Rigmor Texhammar, H. Willenegger

By Fridolin Sequin, Rigmor Texhammar, H. Willenegger

Wahrend ihrer 20jahrigen Tatigkeit konnte sich die Ar beitsgemeinschaft fur Osteosynthesefragen (AO) als we sentlicher Mittrager in die Entwicklung der Osteosynthese einschalten. Durch enge Zusammenarbeit zwischen Chir urgie, Grundlagenforschung, Metailurgie, Technik und klinischen N achkontrollen gelang es, der Osteosynthese eine solide wissenschaftliche foundation zu verschaffen, sie zu und die verschiedenen Arten von Osteo standardisieren synthesen klar zu definieren: interfragmentare Kompres sion, innere Schienung, Abstiitzung, sowie die Kombina tion dieser three Prinzipien. Gleichzeitig wurde auf dieser Ba sis ein wissenschaftlich und handwerklich fundiertes In strumentarium erarbeitet, von der Idee geleitet, die Diver sifikation eher in engen Grenzen zu halten, die Zusam mensetzung aber doch umfassend genug zu gestalten, urn damit alle Probleme losen zu konnen, die sich aus der VieWiltigkeit der Operationen am Knochen ergeben. In ihrer Bewertung ist die Osteosynthese als schwierige und anspruchsvolle Operationsmethode einzustufen. Sie steilt nicht nur an den Operateur, sondern auch an das Operationspersonal hohe Anforderungen. Darum bestand schon langere Zeit der Plan, als Erganzung zum "Manual der Osteosynthese" und fur das Operationspersonal eine ausfuhrliche Beschreibung des AO-Instrumentariums, des sen Anwendung und Wartung herauszugeben. Unser Mitarbeiter, Dipl.-Ing. FRIDOLIN SEQUIN, hat sich dieser Aufgabe mit groBer Sachkenntnis gewidmet.

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4,5 kein 4,5 - 4,5 4,5 3,2 (4,5) Spong. 6,5 evtl. 2 Anwendung der Schrauben als Zugschrauben (statische interfragmentare Kompression) Prinzip der Zugschraube Die Schraube muS im kopfnahen Fragment frei gleiten konnen. Das Gewinde darf nur das gegenuberliegende Fragment fassen. Die anzuwendende Technik ist fur Kortikalisschrauben (Gewinde auf der ganzen Lange), resp. Spongiosa- und Malleolarschrauben (Schaftschrauben) grundsatzlich verschieden und solI deshalb separat behandeIt werden. 1 Die 4,5 mm-Kortikalisschraube als Zugschraube (einzeln oder durch eine Platte) Urn einer Kortikalisschraube das freie Gleiten im kopfnahen Fragment zu ermoglichen, wird dieses in der GroBe des Gewindedurchmessers durchbohrt: Erstellen des Gleitloches.

SchraubenmeiJgerat zum Messen der benotigten Lange der Schraube an der gegentiberliegenden Kortikalis einhangen und die HUlse gegen den Knochen schieben. - Mit kurzem 4,5 mm-Gewindeschneider durch 4,5 mmGewebeschutzhUlse das Gewinde ins gegentiberliegende Fragment schneiden: zwei Drehungen vorwarts, halbe Drehung zurtick urn das Schneidmehl zu entfernen. Gewindeschneiden mit der PreBluft-Bohrmaschine setzt groBe Erfahrung des Chirurgen voraus! - Mit groiJem Schraubenzieher die Schraube eindrehen.

Das Gewinde darf nur das gegenuberliegende Fragment fassen. Die anzuwendende Technik ist fur Kortikalisschrauben (Gewinde auf der ganzen Lange), resp. Spongiosa- und Malleolarschrauben (Schaftschrauben) grundsatzlich verschieden und solI deshalb separat behandeIt werden. 1 Die 4,5 mm-Kortikalisschraube als Zugschraube (einzeln oder durch eine Platte) Urn einer Kortikalisschraube das freie Gleiten im kopfnahen Fragment zu ermoglichen, wird dieses in der GroBe des Gewindedurchmessers durchbohrt: Erstellen des Gleitloches.

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